Steel

Die sogenannten Steel-Disziplinen im Bund Deutscher Sportschützen stellen eine besonders dynamische Form des sportlichen Schießens dar, bei der auf metallische Ziele geschossen wird.
Charakteristisch für diese Disziplinen ist die unmittelbare visuelle und akustische Rückmeldung beim Treffer, da die Ziele – meist in Form von Stahlplatten oder Fallscheiben – sichtbar reagieren oder umfallen.

Im Mittelpunkt der Steel-Disziplinen steht die Kombination aus Schnelligkeit und Treffsicherheit.
Die Schützen haben die Aufgabe, mehrere Stahlziele in möglichst kurzer Zeit und in vorgegebener Reihenfolge zu beschießen.
Dabei kommt es nicht nur auf die reine Geschwindigkeit an, sondern ebenso auf eine kontrollierte Schussabgabe sowie eine präzise Zielerfassung.
Die Durchführung erfolgt unter klar definierten Zeitvorgaben, wobei sowohl die benötigte Zeit als auch die Anzahl der korrekt getroffenen Ziele in die Wertung einfließen. Fehlschüsse oder nicht gefallene Ziele führen zu Zeitnachteilen oder Strafwertungen und beeinflussen das Gesamtergebnis unmittelbar.

Die Steel-Disziplinen stellen besondere Anforderungen an die Reaktionsfähigkeit, die Koordination sowie an die sichere Waffenhandhabung. Schnelle Zielwechsel, ein gleichmäßiger Schießrhythmus und die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck konzentriert zu bleiben, sind entscheidende Faktoren für den sportlichen Erfolg.

Je nach Ausführung können diese Disziplinen mit unterschiedlichen Waffenarten, wie Kurzwaffen oder Langwaffen, durchgeführt werden, wodurch sich zusätzliche Anforderungen an Technik und Handhabung ergeben.