Die Mehrdistanzdisziplinen mit Langwaffen, insbesondere mit Büchse und Flinte, verbinden präzises Schießen mit dynamischen Elementen und fordern vom Schützen ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit an wechselnde Entfernungen und Zielanforderungen.
Kennzeichnend für das Mehrdistanzschießen ist die Beschießung von Zielen auf unterschiedlichen Distanzen innerhalb eines Durchgangs.
Dabei müssen die Schützen ihre Zielerfassung, Visierung und Schießtechnik kontinuierlich an die jeweiligen Entfernungen anpassen. Neben der reinen Treffgenauigkeit spielt auch die Fähigkeit eine entscheidende Rolle, schnell zwischen verschiedenen Zielentfernungen zu wechseln.
Beim Einsatz der Büchse liegt der Schwerpunkt auf präzisen Einzelschüssen über unterschiedliche Distanzen.
Hier sind insbesondere ein sicheres Haltevermögen, eine exakte Visierung sowie ein gutes Verständnis für ballistische Einflüsse erforderlich.
Die Disziplin BDS-Mehrdistanz Büchse LW ist die neueste Disziplin des BDS-Standardprogrammes.
Das Mehrdistanzschießen mit der Flinte unterscheidet sich durch das Schussverhalten der Flintenlaufgeschosse (Slugs).
Die Zielbekämpfung erfolgt in der Regel schneller, wodurch vor allem eine zügige Zielaufnahme, ein flüssiger Bewegungsablauf sowie ein sicherer Anschlag entscheidend sind.
Die Disziplin wird unter Zeitvorgaben durchgeführt und beinhaltet häufig festgelegte Schussfolgen oder Abläufe.
Dadurch entsteht eine Kombination aus Präzision, Geschwindigkeit und koordinativen Fähigkeiten.
Fehler bei der Zielwahl oder Verzögerungen wirken sich unmittelbar auf das Ergebnis aus.
Eine detaillierte Beschreibung der Disziplinen ist aus den verlinkten Disziplinenblättern BDS-Mehrdistanz Büchse LW oder
BDS-Mehrdistanz Flinte zu entnehmen.